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Das Bambus-Lexikon     
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Fargesia nitida 'Volcano'

Hybride von 2005. Bestäubung von Fargesia nitida 'Gansu' mit Fargesia nitida.

Bambus:Fargesia nitida 'Volcano'

An einem vollsonnigen Standort im April.

Bambus:Fargesia nitida 'Volcano'

Stürmischer Tag in Holland Ende Mai.

Bambus:Fargesia nitida 'Volcano'

Kleiner Solität mit 2,3 Meter Höhe.

Fargesia nitida 'Volcano' ist eine Sämlings-Selektion von 2005 durch H. Verweij. Damals ergab sich die Möglichkeit blühende Fargesianitida 'Gansu' mit Nitida durch Bestäubung zu kreuzen. Selektierter Sämling von Hans.

Die in der Spitze leicht überhängende 'Volcano' ist eine kleiner bleibende F1-Hybride. Die Halme färben sich in der Sonne rötlich bis fast schwarz aus.Die relativ neue Sorte ist sehr dekorativ und wüchsig. Ein nicht wuchernder Bambus für einen blickdichten Sichtschutz.

Die zu erwartenden Endhöhe liegt bei 2 -2,5 Meter.

Verwendung als kleinerer Solitär, niedrige Bambushecke oder Kübelpflanze. Geeignet für halbschattige bis sonnige Standorte mit hoher Luftfeuchtigkeit.

fargesia Hybride 'Vulcano'

Die Sorte 'Vulcano' ist sehr wüchsig, benötigt durch den geringeren Halmabstand weniger Platz und die Halme färben  rot bis schwarz aus!

Gartenbambus Fargesia nitida 'Vukcano'.

Alle Fargesia werden ohne Kübel und ohne Rhizomsperre gepflanzt. Sämtliche Fargesia-Arten und Sorten treiben keine Wurzelausläufer, wachsen also horstig, wie eine Staude oder ein Gras und können durch abstechen mit einem Spaten auch als kleinerer Horst (Busch) kultiviert werden. Begrenzen lassen sich die Fargesien nur mit in Beton gesetzte Rasenkantensteine mit Nut und Feder 100x30 cm.

Alle Fargesia wachsen wesentlich besser in humosen, nährstoffreichen Böden. Ideal ist eine Pflanzung in Bambuserde. Sonst sollten Sie eine Bodenverbesserung vornehmen. Mischen Sie wie folgt:, 1/3 Torf, 1/3 Pinienrinde Körnung 7-15 oder Kompost und 1/3 Ihres Gartenboden. Die Zugabe eines Tongranulates (z.B.  Lavasplit, Tongranulat, evtl. auch Bimskies) erhöht die Wasserspeicherung wesentlich und das Substrat bleibt luftiger, so dass die Pflanzen schneller und besser einwurzeln. Anschließend das Aufdüngen mit Bambusdünger (gedüngt wird nur von März bis Juni!).

Sämtliche Kultivare von Fargesia nitida wachsen im norddeutschen Küstenbereich, Schleswig-Holsten, Nord-Niedersachsen, Mecklenburg und Dänemark aufrechter, als in wärmeren Gegenden. Die Halme reifen schneller aus (werden schneller hart) und beblättern sich erst später. So werden die neuen Halme nicht durch das Gewicht der neuen Blätter herunter gebogen (-gedrückt).
Sämtliche Sorten sind wärmeverträglicher, als die Sorten von Fargesia murielae.

In wärmeren Regionen können alle Sorten von Fargesia nitida halbschattig bis sonnig gepflanzt werden. An sonnigen Standorten heizt sich der Boden sehr auf und sollte mit einer ca. 5 Zentimeter dicken Schicht aus Pinienrinde Körnung 7-15 und nicht mit Kies oder Steinen abgedeckt werden.
Höhe:2,00 bis 3,00 m
Halme:anfangs grün, bemehlt, später bläulich, ausgehärtete Halme rötlich bis schwarz ausfärbend, Auffallende Ausfärbung ab den 2. Jahr. Dünn, sehr stabil, Spitze leicht bogig, bis 10 mm Ø. Geringer Halmabstand als bei Murieliae.
Blätter:sattgrün, relativ klein
Wuchs:aufrecht mit leicht überhängenden Spitzen. Sehr kompakt wachsend
Standort:halschattig bis sonnig
Winterhärte:20° bis 25°
Platzbedarf:ab 1 m²
Verwendung:kleiner, dekorativer Solitär, blickdichte und schnittverträglich Bambushecke, Sichtschutz
Bemerkungen:Eine enpfehlenswerte und wüchsige Sorte.
 


Druckversion der Seite:http://nitida.de/hybride-volcano.html

Das Bambus-Lexikon wurde 2005 als frei zugängliche Datenbank nach meiner Idee erstellt und erarbeitet. Das Bambus-Lexikon wird von mir laufend aktualisiert. Mit diesen Webseiten und den Bambusinformationen möchte ich meine mehr als 35 jährigen Bambuserfahrungen, mein Wissen und alle von mir gesammelten Daten und eigene Erfahrungen aus dem In- und Ausland an die vielen Pflanzenfreunde weitergeben, um den Bambus in unseren Breiten noch populärer zu machen und seine vielseitige Verwendbarkeit einer breiten Öffentlichkeit vermitteln. Mein Lexikon erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und ist kein Wissenschaftliches Werk.
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Die angegebenen Werte (Höhe, Winterhärte etc.) sind Durchschnittswerte, die je nach Standort erheblich voneinander abweichen können und gelten nicht für Bambus im Kübel. So wird ein Phyllostachys vivax 'Aureocaulis' im norddeutschen Küstenbereich und Dänemark selten über 5 Meter hoch, während diese Sorte z. B. in Süd-West-Deutschland bereits nach ein paar Jahren diese Höhe erreicht. In den wärmeren Regionen unseres Landes schon nach ca. 7 Jahren mehr als 8 Meter hoch sein kann.
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Fred Vaupel im Frühjahr 2005

 


 
 

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